Ansbach ist die ehemalige Residenz der Marktgrafen von Brandenburg-Ansbach. Das frühere Onoldsbach erhielt seinen Namen nach einem fränkischen Siedler, der im frühen 8. Jahrhundert nach Christi hier seßhaft wurde.
Um 748 wurde ein Benediktinerkloster gegründet, das im 11. Jahrhundert in ein Chorherrenstift umgewandelt wurde. 1221 wird Ansbach das erste Mal urkundlich als Stadt erwähnt.
Im frühen 14. Jahrhundert erwarben die Hohenzollern, damals Burggrafen von Nürnberg, Rechte an Stadt und Stift. Als Markgrafen von Brandenburg erhoben sie 1456 Ansbach zur Residenz und bestimmten fast 500 Jahre das Schicksal dieser Stadt. Im Jahre 1806 wurde Ansbach auf Veranlassung von Napoleon dem Königreich Bayern zugeteilt. Ende des 17. Jahrhunderts entwickelte sich Ansbach zur barocken Residenz. Noch heute prägt die glanzvolle Fassade des Schlosses das Ansbacher Stadtbild.