Die Grundidee dieses Produktionssystems stammt aus den USA und ist in den 70er Jahren in Japan weiterentwickelt worden.
Fabriken wie Toyota haben seinerzeit mit Hilfe von JIT (just in time) Versorgungsketten
aufgebaut, bei denen die Bestände an Rohmaterialien und vor allem an
Zwischenprodukten auf ein absolutes Minimum heruntergefahren wurden. Dadurch
wurden Lagerkosten gespart und erforderliche Flexibilität
bei Planänderungen geschaffen. Toyota konnte somit schneller auf
den Markt reagieren. Aus diesem Ansatz entwickelte sich TPM.
Vorbedingung hierfür ist:
Die Fabrik muss reibungslos laufen; denn ohne Zwischenlager bleibt sofort
alles stehen, wenn es in einem Bereich eine Störung gibt und die Versorgungskette
unterbrochen wird. Dadurch werden Störungen, die bis dahin als unvermeidlich
galten, plötzlich unakzeptabel - und man muss ein Mittel
dagegen entwickeln:
TPM - Total Production Management